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Schulen

Markdorf ist Schulträger der Jakob-Gretser-Grundschule (JGS) und der Grundschule Leimbach. Schulträger des BZM ist der Bodenseekreis, mit einer Kostenbeteiligung von Markdorf zwischen 22 % und 43 %, je nach Vorhaben (Quelle: Protokoll der Gemeinderatssitzung vom 14. November 2017).

Die beiden Grundschulen von Markdorf werden renoviert, vergrößert und modernisiert. Dies unterstützen wir auch im Sinne des Labels „Markdorf ist Schulstadt“.

Die Modernisierung der Grundschule Leimbach ist in vollem Gange. Der Unterricht wird in separaten Containern durchgeführt, die neben dem eigentlichen Schulgebäude installiert wurden. Wir fordern die Verwaltung auf, die Kosten für dieses Bauvorhaben streng zu kontrollieren.

Die Erweiterung der JGS befindet sich im fortgeschrittenen Planungsstadium. Inzwischen sind die Plankosten auf 22,7 Millionen Euro angewachsen. Dies dürfte noch nicht die letzte Summe sein, die der Öffentlichkeit von der Verwaltung mitgeteilt werden wird. Für diese Summe wird ein 20 Jahre alter (junger!) Anbau abgerissen und durch eine Turnhalle mit aufgesetzten Etagen für Lern-Cluster ergänzt.

Bei diesem Finanz-Volumen und diesen bescheidenen Inhalten regen wir an darüber nachzudenken, den Ausbau der JGS auf den ursprünglichen Planungsansatz einer Turnhalle (Gemeinderat 25. Juli 2017: 2,8 Millionen Euro für die Option A „Doppelte Einfeld-Sporthalle“) zu reduzieren. Es könnte dann an einen Grundschul-Ableger in Markdorf-Süd gedacht werden. Informationen aus der Presse über verschiedene Grundschulneubauten (Beispiel: Stuttgarter Nachrichten vom 20. Juni 2018: neue Maicklerschule in Stuttgart-Fellbach für derzeit geschätzte 17 Millionen Euro.) lassen erkennen, dass ein nach modernsten Erkenntnissen der Didaktik, Kommunikation, energetischen Effizienz, Sicherheit und Barrierefreiheit errichteter Neubau innerhalb des für die JGS vorgesehenen Kostenrahmens bleiben kann.

Die Vorteile, über die möglichen Einsparungen hinaus, wären:

  • kurze Wege für die Schulkinder in Markdorf-Süd und Ittendorf.
  • Sicherer Schulweg für die Kinder „zu Fuß“ in Süd: Keine Querung der Bahn und der B 33.
  • Für die Autofahrer: Entlastung des Innenstadt-Verkehrs durch Bringen und Hohlen der Schüler nach/aus Süd zur JGS.
  • Möglichkeit der Entwicklung moderner Lern-Cluster in frei werdenden Räumen sowohl der JGS, als auch der Grundschule Leimbach.

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